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Es gibt viele Darstellungen und Beschreibungen über die Wirkung und Ausführungsweise eines "richtigen" Fauststoßes. Bruce Lee z.B.. hatte seine eigene Theorie des Fauststoßes und wurde berühmt mit seinem Inch-Punch. Doch welche von den vielen Erklärungen ist nun die "richtige"? Viele sehen ihre Erklärung als die ultimative. Ist nicht letztendlich entscheidend, welchen Wirkungsgrad ein Fauststoß hat, den jemand ausführt? Doch eines kann man beim Fauststoß nicht, die Physik und Mechanik vernachlässigen. Im folgenden u.a. auch ein Artikel (Vorabdruck aus dem Black Kenpo Book von Mirco Berwing), der etwas zur Drehung der Faust beim Stoß aussagt, zu der man in wenigen Büchern etwas findet. Außerdem ist es zugleich die Antwort auf eine Frage aus unserem Kenpo Forum. Wir werden in loser Folge demnächst weitere Aspekte zum Fauststoß beleuchten.
Straight Thrust Punch (Video)
Grundregeln Ausführung Faustdrehung Zurückreißen
Ist der Punch, im japanischen auch Tsuki, in vielen Stilen die Hauptwaffe, so ist sie im Kenpo eine von vielen. Doch die Ausführung dieser Technik ähnelt sich in fast allen Stilen, denn es gibt nur wenige physikalische Gesetze nach denen er funktioniert und die muss man beachten. Der Straight Punch wird als schnelle, gerade und starke Technik ausgeführt, in der Grundschule meist von der Hüfte, in der Anwendung jedoch von jedem Ort möglich, an dem sich die Faust gerade befindet.
| 1. Konzentration |
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| 2. Bewegungsrichtung |
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| 3. Geschwindigkeit |
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| Vorderansicht | Seitenansicht | Beschreibung | |
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A
U S A T M E N |
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Die Faustdrehung bei der Ausführung eines Stoßes
.....Kurz vor der Streckung des Stoßarmes, beginnen die Drehungen der vorderen und hinteren Faust. Viele haben schon versucht diese Drehung der Faust während des auftreffens zu erklären. Die meisten dieser Erklärungen hören sich zwar erst einmal gut an, sind aber meist fernab der Realität. Am verbreitetsten ist die Geschichte, das solch ein Fauststoß es vermag den Körper eines Menschen zu durchschlagen. Gichin Funakoshi (Begründer des modernen Karate) berichtete von einem Mann, der damit prahlte, mit einer Technik das Herz eines Gegners aus dessen Körper zu reißen. Nach der Aufforderung, dieses zu demonstrieren, versagte er kläglich.
Physiologisch betrachtet entsteht bei einer Faustdrehung ein Zusammenwirken von Unterarm-, Ellbogen- und Oberarmmuskeln mit den Brustmuskeln. Um beim Einrasten eines Fauststoßes ein Schock zu erzeugen und damit eine sehr große Kraft, müssen sämtliche beteiligte Muskeln blitzartig angespannt werden. Das trifft auch besonders auf die Armmuskeln zu. Man könnte nun sagen, dass man die Faust doch einfach ohne große Drehung nach vorn stoßen könnte und im Moment des auftreffen die Armmuskeln einfach so anspannen könnte.
Sicher, aber... die Muskelspannung ist wesentlich höher, wenn man sie aus einer Bewegung heraus plötzlich maximal anspannt (einrastet). Man kann sagen, alle Muskeln, die für die Drehung der Faust verantwortlich sind, können somit eine höhere Spannung im Moment des auftreffens erzeugen. Das ist das ganze "Geheimnis"!
Statisch betrachtet, bringt die Drehung der Faust eine Art Längstachsenstabilisierung im Moment des Auftreffens, diese sorgt unter anderem dafür, das die Faust möglichst gerade und stabil im Gelenk auftrifft....
Das Zurückreißen der Faust beim Fauststoß (aus einer Forumanfrage vonm 22.07.2003)
Man kann einen Fauststoß auf zweierlei Arten ausführen:
1. mit schnellem zurückziehen der Faust (jap.: hikite)
2. mit Einrasten ohne zurück zu ziehen.
Vieler Orts wird gelehrt, dass das Zurückziehen unbedingt wichtig ist, um eine maximale Schlagkraft zu erhalten. Diese Aussage ist eigentlich so nicht haltbar. Ich wüsste nicht, was das aktive Zurückziehen zur Impulserhaltung eines Schlages beiträgt. Um einen Impuls zu vergrößern, muss man nur den Brennpunkt der Technik weiter nach hinten verlegen, man sagt ca. 10cm hinter die Körperoberfläche.
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