Koguryõ

Mit aller Wahrscheinlichkeit ist der Buddhismus im Laufe des
4. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung nach Korea gekommen. Die buddhistischen Lehren wurden von dem benachbarten China zuerst in das Koguryõ-Königreich getragen, das im Nordwesten an China grenzte.
Der chinesische König Fu-chien der chinesischen Ch´ien-Ch´in-Dynastie entsandte im Jahr 372 den Mönch Sundo mit buddhistischen Schriften und Statuten zum königlichen Hof Koguryõs. Dort wurde der Mönch der Lehrer des Kronprinzen. Schon zwei Jahre später folgte der Mönch Ado.
Im darauffolgenden Jahr wurden für die beiden Mönche Klöster gegründet, in denen sie ihre Lehren von Buddha unterrichten durften.
Im Koguryõ-Königreich wurde die neue Lehre mit Begeisterung aufgenommen und schon 392 wurde der Buddhismus zur Staatsreligion. Viele der Priester und Gelehrten aus Koguryõ zogen als Lehrer nach Japan und verbreiteten dort die Lehren Buddhas.